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Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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CPD-Infos Von den Sofahelden
09.05.2024zurück
von Oliver Zielinski

Von den Sofahelden






Was ist das Tier aus der Offenbarung des Johannes oder welche Macht ist es, die versucht, die gläubigen Christen vom Weg abzubringen und mit in die Verdammnis zu reißen? Das können wir nicht sicher sagen. Die Bedrängnis wird aber, je näher das Ende kommt, umso größer werden. Sie wird so groß werden, dass Christus über diese Zeit sagt:

„Denn es wird dann eine große Bedrängnis sein, wie sie nicht gewesen ist vom Anfang der Welt bis jetzt und auch nicht wieder werden wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen werden diese Tage verkürzt.“
(Matthäus 24: 21-22)

Wie viele gläubige Christen bin auch ich der Meinung, dass wir es alle erkennen werden, wenn es soweit ist. Wichtig ist nur, dass wir wachsam sind, denn wie nah oder fern diese Tage auch immer sein mögen, Arbeit gibt es jederzeit genug, denn Gottes Wort wird ständig angegriffen. Aus diesem Grund müssen wir, wie ich es immer nenne, die Dämonen unserer Zeit bekämpfen. Dazu brauchen wir jeden gewappneten Mann, aber keine falschen Christen und auch keine Sofahelden.

Dass der Tag des HERRN gekommen sei, hat man schon oft geglaubt, musste dann aber feststellen, dass es doch noch nicht soweit war, wie z.B. zur Zeit des Nationalsozialismus. Von manchen Menschen hört man dann sowas wie: „Wenn ich zu der Zeit gelebt hätte, hätte ich auch Juden versteckt. Ich hätte nicht dieses oder jenes zugelassen.“ Sicher, der Nationalsozialismus war der Dämon seiner Zeit. Es war nicht der einzige, aber einer, der unübersehbar war. Hinterher von den Heldentaten zu sprechen, die man vielleicht getan hätte, ist aber nicht sehr hilfreich, schließlich gehört eine Menge Mut und noch mehr Glaube dazu, um sich gegen eine solche Macht aufzulehnen. Daher kann man Gott für jeden einzelnen Menschen danken, der das getan hat, wie beispielsweise Oskar Schindler.

Feinde, welche es nicht mehr gibt, brauchen wir nicht bekämpfen. Der Widersacher versucht aber allzeit, die Menschen vom rechten Weg abzubringen bzw. sie davon abzuhalten, diesen zu finden. Wir sind also gehalten, die Dämonen auszumachen und zu bekämpfen, die heute umhergehen.

Der Teufel ist ein mächtiger Gegner, dem wir Menschen ohne Gottes Hilfe ausgeliefert sind. Er ist listig und bemächtigt sich gerade derer, die Macht in der Welt haben. Das sind Politiker, hohe Amtsträger in Kirchen und andere, weshalb der Feind oft in den eigenen Reihen zu finden ist. Damit sind selbstverständlich nicht alle Vertreter der eben genannten Gruppen gemeint, aber sehr viele. Wenn wir aber die Augen offenhalten, werden wir erkennen, wer gegen Gottes Wort steht, denn wie Christus sagt:

„An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln? So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.“
(Matthäus 7: 16-17)

Besonders über die Mainstreammedien wird vieles von dem verbreitet, was Politiker und hohe kirchliche Würdenträger fordern. All das können wir leicht mit Gottes Wort abgleichen. Ist es mit der Bibel zu vereinbaren, dann ist es gut, steht es aber gegen Gottes Wort, dürfen wir uns nicht daran beteiligen und müssen dagegen ankämpfen, soweit uns dazu die Möglichkeit gegeben ist. Gemeint sind damit die Möglichkeiten, die Gott uns gibt in Form von Fähigkeiten bzw. Talenten. Wir dürfen uns nicht der Welt gleich machen.

Die Kirche (egal welche christliche Kirche) spielt dabei eine überragende Rolle, leider nicht immer zum Guten. Viel zu oft macht sie sich der Welt gleich und rennt der Politik nach, wie beispielsweise an dem Banner mit der Aufschrift „Impfen = Nächstenliebe“, während den Coronajahren zu erkennen war. So wurde Gottes Wort missbraucht, der Besuch des Gottesdienstes für manche Menschen unmöglich gemacht und das Gewissen vieler Christen beschwert, ohne dass sie wirklich wussten, wovon sie sprechen. Zudem wird Gottes Wort in Teilen geleugnet, und aus politischen Gründen werden Themen wie der Klimawandel so in den Fokus gerückt, dass es den Eindruck erweckt, es gehe der Kirche um nichts anderes mehr. Die evangelische Kirche ist dabei besonders groß. Sie ist es auch, welche die Anweisungen Gottes bewusst missachtet, wenn ihr gerade danach ist, wie an ihrer Antwort auf einen meiner Briefe hier zu erkennen ist. In ihrer Reaktion heißt es:

„In der Bibel gibt es eine Fülle von Aussagen und sogar Geboten, die wir heute aus guten Gründen nicht befolgen oder gar ablehnen.“

Pastoren, welche sich daran beteiligen, glauben entweder nicht, was sie jeden Sonntag predigen oder ihnen fehlt der Mut. Im letzteren Fall sollte der Pastor nicht alleine stehen. Die gesamte Gemeinde ist gefordert, sich dem Bösen zu widersetzen und die Stimme zu erheben. Wenn erkannt wird, dass gegen Gottes Wort gehandelt wird, darf kein Stillschweigen herrschen. Jeder, der sich der Welt gleich macht und Gottes Wort verleugnet oder verdreht, sollte wissen, was Christus dazu sagt:

„Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.“
  (Matthäus 10: 33)

„Spezielle“ Dämonen wie die o.g. und noch viele mehr, die gerade in dieser Zeit ihr Unwesen treiben, müssen wir bekämpfen, um nicht hinterher zum Sofahelden zu werden, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist. Aber der Widersacher kämpft nicht nur mit dieser Waffe gegen uns, sondern noch mit vielen anderen, wie wir sie allzeit bei uns haben. Ein besonders gefährliches Geschoss ist die Angst. Wenn wir uns fürchten, ist immer der Teufel am Werk. Wir dürfen uns davon nicht einschüchtern lassen. Wenn wir den Ruf Gottes vernehmen, müssen wir ihm folgen. Ruft er uns beispielsweise in eine bestimmte Aufgabe, sollen wir diese auch ausfüllen und nicht handeln wie Jona, der davongelaufen ist. Er lief davon, weil er Angst vor den Menschen in Ninive hatte. Wie ich es auch selbst mehrfach erlebt habe, arbeitet der Teufel mit bestimmten Ängsten, die ganz individuell sein können, um uns davon abzuhalten, dem Ruf zu folgen. Wenn man davon betroffen ist, kann es sehr hilfreich sein, sich das ins Gedächtnis zu rufen, was in der Bibel oft gesagt wird:

„Fürchte dich nicht!“

Wir wissen, dass unser HERR bei uns ist, gegen den der Widersacher nichts ausrichten kann. Wir haben keinen Grund, uns zu fürchten und dürfen es auch nicht.

Ein letztes Beispiel, dass ich anführen will, kann sogar eine Freundschaft sein, um derer Willen das Wort Gottes lieber verschwiegen wird, um diese nicht zu gefährden. Jeder Christ weiß, was Jesus dazu sagt, wie man ins Himmelreich kommt:

„Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“
(Johannes 14: 6)

Nun kann es ja sein, dass man Freunde hat, die einem anderen Glauben angehören. Wir wissen, dass sie alle verloren gehen, wenn sie sich nicht zu Christus wenden. Gerade weil sie unsere Freunde sind, sollte es uns ein Anliegen sein, ihnen von Christus zu erzählen. Die Menschen zu Jüngern zu machen, ist ja unsere Aufgabe, wie es der Sendungsauftrag sagt. Das betrifft jeden Menschen, nicht nur unsere Freunde, aber gerade bei denen sollte es uns doch dann besonders wichtig sein. Wer stark in einem anderen Glauben verankert ist, wird sich aber nicht so einfach überzeugen lassen. Möglicherweise kommt man dann auf den Gedanken, dies gar nicht zu versuchen, da die Freundschaft sonst zerbrechen könnte. Wir dürfen dann nicht zurückweichen. Wichtig ist aber, dass wir immer darum beten, um zu erkennen, wie wir vorgehen sollen, denn dass kann ganz individuell sein. Wir müssen aber bereit sein, das Wort zu verkünden.

Daher bitte ich euch: Betet und seit stark. Vertraut auf den HERRN und seit keine Sofahelden und Feiglinge. Haltet die Augen offen und erkennt, was eure Generation tun kann.

Auch wenn es klar sein sollte: Es wird in diesem Artikel vielfach vom Kämpfen gesprochen. Dass es dabei nicht um Gewalt geht, sollte erkennbar sein. Jedem Bibelkenner ist ohnehin bekannt, dass christliche Kämpfe gewaltfrei sind. Ich möchte das auch nur deshalb betonen, damit die üblichen Verdächtigen gleich wissen, dass sie mir keinen Aufruf zu Gewalt unterstellen brauchen, wie sie es ja gerne tun, weil sie anscheinend nichts verstehen. Auf derartige Provokationen kommt ohnehin keine Antwort mehr.












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