Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Am gestrigen Montag ließ der Vatikan eine seltsame Nachricht verkünden: Ab sofort dürfen katholische Priester homosexuelle Paare segnen. Die päpstliche Neuerung soll dabei aber dennoch nichts an der kirchlichen Sexuallehre ändern und nicht der Eheschließung gleichgestellt werden. Diese bleibt, wie in der Bibel gesagt, nur heterosexuellen Paaren vorbehalten. Um das deutlich zu machen, gelten besondere Regeln für die Segnungen.
Wie auf katholisch.de zu lesen ist, darf der Segen deshalb nicht in Zusammenhang mit einer standesamtlichen Feier oder der Eintragung einer Lebenspartnerschaft erteilt werden. Das Paar darf nicht in Hochzeitskleidung erscheinen, auch typische Gesten sind tabu, etwa das Austauschen von Ringen. Eine weitere Voraussetzung: Der Geistliche darf die beiden Männer oder beiden Frauen nicht während eines Gottesdienstes segnen. Dieser besondere Rahmen ist laut Fernandez in der katholischen Kirche Verbindungen vorbehalten, die den Plänen Gottes in der Schöpfung entsprächen. Da die Kirche nur sexuelle Beziehungen innerhalb der Ehe als sittlich erlaubt ansehe, sei sie nicht befugt, homosexuellen Paaren einen gottesdienstlichen Segen zu erteilen.
Eindeutig erkennbar ist der Versuch, diese Segnung von einer biblischen Eheschließung zu unterscheiden. Es bleibt dennoch nur ein fauler Trick, mit dem sich die katholische Kirche auf den gleichen Irrweg begibt, auf dem die evangelische Kirche schon lange ist. All das, was laut katholisch.de bei einer Segnung homosexueller Paare verboten ist, hat bei einer Eheschließung eine Bedeutung und gibt dem ganzen einen besonderen Charakter. Diesen soll eine Hochzeit ja auch haben, sonst könnte man meinen, man sei nur auf einer Geburtstagsfeier. Aber all die o.g. Dinge sind nur von untergeordneter Bedeutung, denn weder schreibt die Bibel bestimmte Kleidung noch den Tausch von Ringen vor. Diese eher traditionellen Gesten sind wichtig und gehören zwar dazu, sind aber nicht vom HERRN vorgeschrieben. Die Trennung von einem Gottesdienst ist dagegen ein deutlicheres Zeichen, reicht aber nicht aus, denn der Segen des Priesters ist nichts, was von Bedeutung wäre oder jemanden in die Kirche locken würde. Der Segen, der dort zugesprochen wird, soll der Segen Gottes sein. Für diesen geht man dann auch gerne in die Kirche, nicht nur, weil das alles so schön ist, sondern weil Gottes Segen für jeden gläubigen Menschen von Bedeutung ist und man daher auch gerne hat, dass sein Segen auf allem liegt, was man tut. Die Ehe ist dabei keine Ausnahme.
Genau daran ist aber der faule Trick erkennbar. Laut der katholischen Kirche bleibt die Ehe heterosexuellen Paaren vorbehalten und somit auch jede sexuelle Praxis, aber nur weil die Kirche oder besser der Mensch dem Kind einen anderen Namen gibt, ist das, was er tut, noch lange nicht konform mit Gottes Wort. Dem HERRN ist homosexuelle Praxis ein Greul, daher liegt auch nicht sein Segen darauf. Wenn aber nicht Gottes Segen darauf liegt, dann bleibt das auch so, wenn der Mensch diesen trotzdem gegen des HERRN Willen einfach zuspricht. Dieser Segen hat also keinerlei Bedeutung, genauso wie auch die „Eheschließung“ beim Standesamt. Auch wenn der Mensch es anders praktiziert – auf dieser „Ehe“ liegt kein Segen.
Grundsätzlich kann jeder gläubige Christ Segen zusprechen. Dieser Segen muss aber konform mit Gottes Wort sein. Ist er das nicht, liegt kein Segen darauf. Es ist dann auch völlig egal, ob diesen ein Priester, der Papst oder sonst wer zuspricht.
Es ist sehr bedauerlich, dass der Papst diesen Schritt geht. Die Kirchenvertreter müssen Gottes Wort predigen und tun. Mit faulen Tricks lässt sich der HERR nicht veräppeln. Wenn aber die Kirche schon nicht dabei bleibt, ist es für die Laien schon erst Recht schwierig. Wie sollen sie verstehen, was richtig ist, wenn die „Profis“ es falsch vorleben oder mit faulen Tricks auszuhebeln versuchen.
Den Glauben will ich keinen homosexuellen Menschen absprechen, aber auch sie können sich das Wort des HERRN nicht zurechtbiegen, wie sie es brauchen. Dass es für Menschen mit solchen Neigungen schwer ist, kann ich gut verstehen, aber das Wort ist unveränderlich und richtig. Alle Beteiligten sollten das wissen.