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Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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CPD-Infos Vom christlichen Leben 2.12
03.09.2023zurück
von Oliver Zielinski

Vom christlichen Leben 2.12


Wie wir leben sollen – Zu Gott und Jesus bekennen





Dies ist nun der letzte Artikel, der zu dem sehr großen Teil „Vom christlichen Leben 2“ gehört. Auch wenn es bereits immer wieder angeklungen ist, will ich hier besonders auf das Bekenntnis zu Jesus eingehen, schlicht deshalb, weil es so wichtig ist.

In den vorangegangenen Artikeln ist viel darüber gesagt worden, wie wir leben sollen. Wir sollen nicht stehlen, wir sollen nicht töten, wir sollen andere zu Jüngern machen und selbstverständlich, was das Wichtigste ist, nur den einen Gott haben. All das ist wichtig und unabdingbar, besonders das erste Gebot, aber ins Himmelreich kommen wir nicht, wenn wir Jesus den Herrn nennen, aber nur im Verborgenen. Das wird in Gottes Wort mehrfach bezeugt. Es heißt u.a.:

„Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge. 32 Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vor meinem Vater im Himmel. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.“
(Matthäus 10:32-33)

An dieser Stelle fordert Jesus die Menschen auf, sich zu ihm zu bekennen, weil er sich auch nur dann zu ihnen bekennen wird. In Vers 28 gebot er ihnen, sich nicht vor denen zu fürchten, die den Leib töten können, aber nicht die Seele, da vor dem Vater im Himmel alles offenbar ist. Wer nun um des Zeugnisses Jesu Willen sein Leben verliert, der wird es aber tatsächlich erhalten, da er das ewige Leben bekommt. Wer sein Leben erhalten will und Christus verleugnet, wenn es schwierig, möglicherweise lebensbedrohlich wird, den wird auch Christus nicht vor seinem Vater bekennen. Ein solcher Mensch hat Jesus als Richter vor sich und nicht als Anwalt. Er wird verdammt werden und am Ende sein Leben verlieren. Ähnliches finden wir in der Offenbarung. Dort heißt es:

„Wer überwindet, soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“
(Offenbarung 3:5)

In dem Schreiben an die Gemeinde in Sardes ermahnt Jesus dazu, Buße zu tun und bei den guten Werken zu bleiben bzw. zu ihnen zurückzukehren. Hier ist besonders interessant, dass vom überwinden die Rede ist. Sich zu Jesus zu bekennen, wird auch Mut und Überwindung brauchen, aber nur wer das tut, kann ewiges Leben erlangen, also seinen Eintrag im Buch des Lebens erhalten. Er weist uns an dieser Stelle auf die Schwierigkeiten hin, die die Nachfolge mit sich bringt. Meist werden wir nicht mit offenen Armen empfangen. Menschen werden sich um des Wortes Willen von uns abwenden, sogar zu Feinden werden. In Deutschland mag das größtenteils das private Umfeld betreffen, in vielen anderen Ländern werden Christen aber massiv verfolgt. Man erinnere sich nur an die kürzlichen Geschehnisse in Pakistan. Diese Menschen leben ständig in Angst, sie nehmen es aber gerne in Kauf, weil sie wissen, dass sie nur ein vergleichbar kleines Opfer bringen, gemessen an der großen Belohnung. Aber auch hierzulande nimmt die Verfolgung zu. Wir werden davor gewarnt. Freunde wenden sich von uns ab, man lacht über uns. In unserer Gesellschaft kann man fast alles tun, selbst sein Geschlecht aussuchen. Dafür wird man meistens schlimmstenfalls belächelt. Wer sich aber zu Christus bekennt, wird massiven Widerstand erleben. Der Teufel läuft dann zur Höchstform auf. Schließlich will er den Menschen den Weg zu Gott versperren. Erkennbar ist dies aber nicht nur an Reaktionen anderer uns gegenüber, sondern beispielsweise auch an unseren Politikern. Wenn Minderheiten unterdrückt werden, kann man sich darauf verlassen, dass unsere Regierung etwas dazu sagt, betrifft es aber Christen, ist nichts von ihnen zu hören. Wundern muss uns das aber nicht. Zum einen werden wir, wie gesagt, auf die Verfolgung vorbereitet, zum anderen will der Widersacher, der die Welt beherrscht, uns vom rechten Weg fernhalten. Aus seiner Sicht ist es äußerst sinnvoll, sich der Mächtigen der Welt, also der Regierungen, zu bemächtigen. Diese Regierungen werden dann alles Mögliche tun, aber all das lenkt vom Wort Gottes ab. Das Augenmerk wird auf andere gerichtet, für welche man sich doch stark machen muss. Wer sich davon einlullen lässt, der kämpft für alles und jedes, außer Christen und die Verbreitung des Wortes Gottes. Wer sich von ihnen täuschen lässt, toleriert alles, außer wiedergeborene Christen, die sind zu konservativ und ewig gestrig.

Wer aber all das überwindet, der wird mit einem weißen Kleid angetan gleich einem, der vor Gericht freigesprochen wird. Wer zur damaligen Zeit freigesprochen wurde, bekam ein weißes Kleid zum Zeugnis seiner Unschuld. Wer aber dieses weiße Kleid hat, der behält auch seinen Eintrag im Buch des Lebens. Wer in diesem Buch steht, der wird das ewige Leben haben, wer nicht, der wird verworfen.

Wer sich aber zu Jesus bekennen will, der muss auch aktiv werden. Es reicht nicht, Jesus anzunehmen und dann nie ein Wort darüber zu verlieren, so nach dem Motto: Glaube ist Privatsache, da soll jeder selber zusehen. Wer den Mut nicht aufbringt, der überwindet nicht, wer nicht überwindet, geht verloren. Anders muss man auch sagen, wer wirklich glaubt, der kann nicht anders als sich bekennen. Dies mag zwar manchmal schwierig sein und Überwindung kosten, man wird auch immer wieder fallen bzw. versagen, aber wer dranbleibt, wird auch immer wieder Zeugnis geben und so im Glauben wachsen. Dabei ist es ein Handeln aus Glauben und Überzeugung, nicht wie die Pharisäer, die durch Werke gerecht werden wollten.

Dieses Bekennen vor den Menschen kann auf viele Weisen geschehen. Es ist immer gut, einer Gemeinde angeschlossen zu sein, und zu versuchen dort tätig zu werden. Allein bei der Bekanntschaft über die Gottesdienste zu sprechen, kann schon ein Bekenntnis sein. Dabei sollte man aber über das Wort sprechen und nicht über die schöne gemeinsame Zeit und den Kaffee. Man kann mit den Menschen am Arbeitsplatz sprechen oder wo immer man Menschen trifft. Persönlich ist es schwieriger, aber besser, dennoch kann man Menschen auch über soziale Medien erreichen, per Messenger oder auf anderen Wegen.

Die Nachfolge darf aber nicht geheuchelt sein. Vor diesen Heuchlern hat Jesus gewarnt. In seinen Weh-Reden heißt es u.a.:

„Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließt vor den Menschen! Ihr geht nicht hinein und die hineinwollen, lasst ihr nicht hineingehen.“
(Matthäus 23:13)

In den Weh-Reden Jesu geht es darum, dass die Pharisäer oft viele Gebote – wie den Zehnten – völlig überzogen hatten, teils noch verschärften, aber die wichtigsten Dinge außer Acht ließen: Gerechtigkeit, Nächstenliebe und Barmherzigkeit hat Gott von ihnen gefordert, mehr als Brandopfer. Statt auf das zu schauen, was wichtig war, verzettelten sie sich aber mehr und mehr im Kleinklein.

Auch heute ist das zu beobachten, nur auf völlig anderer Art und Weise. Die Kirche, nicht nur die EKD, geben sich als Kirche des HERRN, predigen aber ganz andere Dinge. Ein gutes Beispiel dafür ist die EKD-Synode 2022, welche sich nicht im Geringsten mit Gottes Wort befasste. Alle aktuellen weltlichen Themen waren vertreten wie z.B. LGBTQ, Klimawandel und der Krieg in der Ukraine, aber kein Wort von Bekehrung, Mission, Buße … Natürlich gibt es auch Pfarrer, welche dabei nicht mitmachen, das Wort recht predigen und sich mit dem befassen, worum es wirklich geht. Leider nehmen die falschen Prediger aber mehr und mehr zu. Wer sich auf sie verlässt, geht in die Irre.

Wir können nur dankbar sein, dass Gott in seiner Gnade immer wieder Menschen zu sich zieht. Wem er den heiligen Geist gibt, der wird nicht in die Irre gehen, sondern den schmalen Weg finden, der zum Leben führt.












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