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Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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CPD-Infos Von der Torheit der Ungläubigen
31.03.2024zurück
von Oliver Zielinski

Von der Torheit der Ungläubigen






Heute feiern wir Ostern. Jeder Christ, und ich rede nur von echten Christen, also denen, die auch wirklich an Christus und Gottes Wort glauben, weiß, dass wir heute die Auferstehung Christi feiern. Er weiß, dass Christus sterben musste und auferstehen musste, weil nur so die Sünden gesühnt werden und die Menschen gerettet sind, die an Christus glauben.

Wer die Bibel kennt, der weiß, dass Jesus seinen Tod mehrfach angekündigt hat. Er hat auch seine Auferstehung angekündigt und den Aposteln erklärt, dass es so kommen muss, da sonst keine Vergebung der Sünden möglich ist. Alles, was unrein, also mit Sünden beladen ist, kann nicht in das Reich Gottes kommen. Da wir aber alle Sünder sind, würde niemand zu Gott kommen können. Alle müssten ins Endgericht und würden nicht bestehen. Das will Gott aber nicht, weil er uns liebt.

Man kann es ganz einfach zusammenfassen:

Kein Tod = keine Auferstehung = keine Sündenvergebung

Der Tod wäre nicht besiegt, hätte somit noch Macht über uns. Der Tod Jesu und dessen Auferstehung hat dem Tod aber die Macht genommen, sodass alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. Es ist ein wunderbarer Plan Gottes, den viele nicht verstehen und nicht glauben wollen. Es ist ein Plan, den der HERR fasste, weil er wusste, dass wir versagen. Wir haben nichts und können auch nichts tun, um uns zu retten und können im Endgericht auch nicht bestehen. Was sollte es denn auch sein, was wir bringen könnten oder was Gott von uns haben will, um aus eigener Kraft gerettet zu sein? Der Mensch ist von Geburt an Sünder. Aber Sünde kommt nicht ins Reich Gottes.

Die schlechte Natur des Menschen hat sich schon von Beginn an gezeigt, denn durch die Sünde des Einen sind ja alle verloren. Adam, der Gott kannte, hat es dennoch nicht fertiggebracht und hat sich von einer einfachen, plumpen Lüge verführen lassen. Durch Adams Sünde wurde aber noch etwas anderes offenbar, was auch heute die meisten Menschen vom Glauben an Gott und somit von seinem Reich fernhält: Die unglaubliche Arroganz. Er wollte Gott gleich sein. Sein wunderbares Leben im Paradies reichte ihm nicht.

Dabei ist es schon schlimm genug, wenn man feststellen muss, dass es viele Menschen (Laien) gibt, die verloren gehen, weil sie nicht glauben. Sie halten das Wort Gottes nicht für wahr und vertrauen auf sich selbst und die Wissenschaft, welche ihnen angeblich genau erklärt, wie alles entstanden ist. Sie vertrauen auf ihren – ach so klugen – Verstand, der ihnen vorgaukelt, dass der Glaube an Gott und sein Wort Torheit sei und erkennen nicht, dass sie selbst töricht sind.

Noch schlimmer ist aber, dass viele Kirchenvertreter ebenso denken und reden. So versperren sie nicht nur sich selbst den Weg ins Reich, sondern auch denen, die durch ihren Unglauben vom Glauben abgehalten werden. Wer kann denn sagen, wie viele Menschen es gibt, die nicht glauben, weil sie von vielen Kirchenvertretern hören, dass vieles, was in der Bibel steht, nicht wahr ist? Wenn schon die „Profis“ nicht glauben, was in der Bibel steht, wie sollen es dann die Laien? Wir können Gott nur danken, dass er Menschen zum Glauben führt durch seinen Heiligen Geist.

Das Elementare am christlichen Glauben ist die Gottessohnschaft Jesu, sein Tod und die Auferstehung. Ohne das macht das Ganze keinen Sinn. Wir können uns unfassbar freuen über Jesu Auferstehung und alles, was damit verbunden ist und können nur ebenso traurig und wütend sein über die blinden Blindenleiter, welche die Kirche heute vertreten. Erkennbar ist das u.a. daran, dass gerade diese elementaren Dinge von Kirchenvertretern geleugnet werden.

In einem Artikel des Weser Kurier wird genau darauf eingegangen, weil die Frage, ob Christus auferstanden ist, immer wieder Christen beschäftigt, besonders zur Osterzeit. Dabei ist von einer Orientierungshilfe die Rede, die die EKD herausgegeben hat, um die Frage zu klären. Dort heißt es:

„Alle Jahre wieder wird über dieses Thema diskutiert. Die eine Seite, vertreten etwa durch den früheren Göttinger Theologieprofessor Gerd Lüdemann, glaubt nicht an die Ostergeschichte, wie sie von den Evangelien überliefert ist. Die andere Seite, wie der frühere Lübecker Bischof Ulrich Wilkens, verweist auf die Berichte im Neuen Testament und hält die Auferstehung Jesu für „denkmöglich“.“

Wenn ich so etwas lese, stelle ich mir die Frage, ob manche Menschen nicht im falschen Beruf sind. Da studiert jemand Theologie, um uns allen zu sagen, dass alles nur Schmu ist und er es fast 2000 Jahre später besser weiß als die Zeitzeugen, welche Jesus nach seiner Auferstehung gesehen haben. Er nennt dies eine kollektive Halluzination. Erstaunlich dabei ist, dass es eine sehr langanhaltende Dauerhalluzination gewesen wäre, denn Jesus ist nach seiner Auferstehung von vielen Leuten über vierzig Tage hinweg gesehen worden. Manche haben sogar mit ihm gegessen, wie aus Johannes 21 hervorgeht.

Ebenso sieht es auch der ehemalige Landesbischof Gerhard Ulrich, der auf biblisch-lutherisch.de schreibt:

„Jesus ist tot. Sein Leib verging wie jeder Menschenleib. Aber das, was ihm göttlich war, seine Sache und Haltung, seine Leidenschaft und sein Einsatz fürs wahre Leben, das lebt.“

Solchen Menschen hat man es zu verdanken, wenn andere nicht zum Glauben finden, wenn sie gar nicht erst nach Gott fragen. Sie sind es, die dafür verantwortlich sind, dass Gottes Wort verlästert wird. Gerade diese angeblichen „Profis“ beweisen, dass sie innerhalb von fast 2000 Jahren nichts gelernt haben, denn die Frage um die Auferstehung ist nicht neu. Schon damals kämpfte Paulus gegen die falsche Lehre mancher Menschen, die behaupteten, dass es keine Auferstehung gäbe, wie der erste Brief an die Korinther zeigt:

„Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferweckt ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferweckt worden. Ist aber Christus nicht auferweckt worden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; dann sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen. Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind. Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.“
(1. Korinther 15: 12-21)

Auch Paulus hat damals gegen diese falsche Lehre gekämpft, die sich immer mehr in den Kirchen verbreitet. Er hat dabei in wenigen Worten alles zusammengefasst, was dabei wichtig ist. Ohne Christi Tod und Auferstehung, hätten wir keine Hoffnung. Aber dadurch, dass es sich so zugetragen hat, wie die Bibel sagt, haben wir nicht nur Hoffnung, sondern auch Gewissheit, denn was Gott zusagt, hält er.

Die besonders klugen Theologiewissenschaftler beweisen ihre Torheit aber nicht nur in ihrem Unglauben und ihrer unfassbaren Arroganz, sondern sie verkennen auch noch eine andere Sache völlig:

Die Zeitzeugen sind ja nicht nur Zeugen, die etwas berichten, sondern sie haben ja noch viel mehr getan. Sie haben das Evangelium verbreitet und sind fast alle dafür auf barbarische Art und Weise gequält und getötet worden, so wie es ihnen Jesus vorhergesagt hat. Wenn man nun davon ausgeht, dass sie all das nur erfunden haben, dann wären sie wohl die dümmsten Menschen, die je gelebt haben. Durch das Leiden und Sterben Christi und die vielen Bedrohungen, denen sie ausgesetzt waren, konnten sie erkennen, was mit ihnen geschieht, wenn sie weiter an dem festhalten, was sie predigten. Wenn sie das wirklich nur getan hätten um eine Lüge aufrechtzuerhalten, gäbe es keinen Begriff für eine solche Dummheit. Alles, was wir dafür in unser Sprache haben, wäre zu schwach. Allein das sollte uns und den Irrlehrern zu denken geben. Für eine Lüge, die keinen Vorteil bringt, geht niemand ein solchen Risiko ein und in den sicheren Tod. Für die Wahrheit, die ewiges Leben bringt, nimmt man dies aber gerne auf sich.

Daher kann ich euch nur aufrufen: Wer glaubt, der bleibe fest im Glauben und wer nicht glaubt, der bete und kehre um. Es lohnt sich.


Update: 01.04.2024

Wie auch Paulus im ersten Brief an die Korinther geht W. Nestvogel auf die Konsequenzen ein, wenn Jesus nicht auferstanden wäre. Biblisch fundiert kommt er zu dem gleichen Ergebnis wie ich. Er arbeitet heraus, wie wichtig der Glaube an die Auferstehung ist bzw. was die Auferstehung für uns bedeutet. Ebenso wird die Torheit der Auferstehungsleugner offenbart, die mit ihren falschen Lehren andere und sich selbst in die Irre führen. Eine überragende Predigt von jemanden, der wirklich weiß, wovon er spricht.

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