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Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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CPD-Infos Olaf Scholz – Musterdemokrat und Mann des Friedens
05.09.2023zurück
von Oliver Zielinski

Olaf Scholz – Musterdemokrat und Mann des Friedens




Video Gysi



„In einer Demokratie muss man auch unterschiedliche Meinungen aushalten.“ Diesen Satz hört man immer wieder mal, wenn politische Diskussionen geführt werden, und eine Seite die Argumente der anderen nicht so recht hinnehmen möchte. Mit dem Krieg in der Ukraine ist das natürlich so eine Sache. Wer der Meinung ist, dass ein Land ein anderes einfach überfallen darf und das dann als aushaltbare Meinung verkaufen will, der muss – vorsichtig gesagt – nicht ganz dicht sein. Im aktuellen Fall ist es aber nicht so einfach, und viele Menschen wissen das.

Ebenso wie zur Zeit der Kubakriese ist die Nato immer mehr und mehr an die russische Grenze gerückt gegen deren eigene Zusagen. Das russische Sicherheitsbedürfnis wurde dabei völlig ignoriert und auf diese Weise schon seit langem ein Krieg provoziert. Im Grunde war Russland nur dumm genug, auf die Finte hereinzufallen und den ersten Schuss abzugeben. Damit sind sie nun nicht weniger am Krieg schuld. Sehr interessant dazu ist die Rede von Gregor Gysi im Bundestag.

Aus diesem Grund macht man es sich zu einfach, wenn man ausschließlich auf Russland zeigt und meint, es sei friedensstiftend, immer mehr Waffen in die Ukraine zu bringen. Gleichzeitig ist aber auch klar, dass die Ukraine nicht auf Teile ihres Territoriums verzichten möchte. Dass es gerade nach so langer Zeit schwierig ist, eine für beide Seiten zufriedenstellende Verhandlungslösung zu finden, ist klar.

Fatal ist aber auch, wenn Regierungen nur eine Seite der Medaille betrachten, danach ihr komplettes Handeln ausrichten, die andere Seite völlig ignorieren und auch keinerlei Meinungen zulassen, wie Bundeskanzler Olaf Scholz im zweiten Video.

Gerne wird auf Deutschlands „historische Schuld“ hingewiesen, wenn man für Toleranz irgendwelcher Maßnahmen und politischen Entscheidungen wirbt. Auch hierbei ist das so. Wenn man das aber so ernst nimmt, ist dann nicht eine gewisse Kriegsmüdigkeit zu begrüßen? Davon möchte der Kanzler aber nichts wissen, ganz im Gegenteil. Kriegsmüdigkeit gibt es für ihn nicht. Dieser Krieg muss bejubelt und jede Waffenlieferung gefeiert werden. Andere Meinungen werden daher beim Wahlkampfauftritt in München gnadenlos verbal niedergeknüppelt. Diesmal scheint selbst der Nazivergleich noch zu harmlos. Daher schlägt er mit der ganz großen Keule zu:

„Und die, die hier mit Friedenstauben rumlaufen, sind deshalb vielleicht gefallene Engel, die aus der Hölle kommen, weil sie letztendlich einem Kriegstreiber das Wort reden.“

Der Gegenwind muss wohl heftig gewesen sein. Mutige Zuhörer haben dem Kanzler klar gezeigt, dass sie einen dritten Weltkrieg nicht möchten. Sie haben ihm gezeigt, dass es ein Verhandlungsfrieden sein soll. Da weiß der „Friedensstifter“ nichts Besseres, als diese Menschen mit Dämonen zu vergleichen. Sein Geheimnis bleibt, ob diese Entgleisung „nur“ eine sehr dumme Aussage war oder geplant. Vielleicht ist er der Meinung, so Christen auf seine Seite ziehen zu können, weil er ihnen ins Gewissen redet und sie so verunsichert? Durchdacht oder nicht: Was bleibt, ist ein Kanzler, der nicht nur die Eskalation sucht, sondern auch keinerlei Meinungen duldet, die ihm zuwider sind. Man darf sich aber sicher sein: Wenn es eskaliert und sich zu einem dritten Weltkrieg entwickelt, ist der Kanzler mit seiner Familie in Sicherheit und die heroischen Durchhalteparolen an jeder Ecke zu hören. Die Zeche zahlen auch nicht die Regierungsvertreter, sondern das dumme Volk mit ihrem Vermögen und ihrem Leben.












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