Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
In einem Gottesdienst, wo es speziell um verfolgte Christen ging und darum, dass ihnen doch die Freiheit gewährt werden sollte, ihren Glauben ausüben zu dürfen, wies der Pastor darauf hin, dass Christen aber auch anderen die Freiheit lassen müssen, ihre Religion zu wählen. Aber ist das, was so menschlich nach gleichem Recht für alle klingt, biblisch?

Jesus fordert zum Glauben an ihn auf und legt klar dar, dass man nur durch den Glauben an ihn gerettet wird. Und er fordert dazu auf, den Willen des Vaters zu tun.Das geht hervor aus:
„Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“
(Johannes 14,6)
Und
„Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.“
(Matthäus 7,21)
Dabei wendet er aber nie Gewalt an oder fordert dazu auf, sein Wort mit Gewalt zu verbreiten. Gott will uns aus reiner Liebe retten, und Liebe zwingt nicht. Dies geht u.a. aus Josua hervor:
„Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so wählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter gedient haben jenseits des Stroms, oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.“
(Josua 24,15)
Gott lässt Menschen die Wahl. Wir sind nicht gezwungen, uns für Jesus Christus zu entscheiden, aber Gottes Wort nennt auch die Konsequenzen der Ablehnung. Wer die Chroniken und Könige-Bücher kennt, der weiß, dass es bei den Königen die taten, was Gott wohlgefiel i.d.R. oder sogar immer auch hieß, dass sie die Höhenheiligtümer und Götzenbilder vernichtet haben. Diejenigen, welche Gott missfielen, taten i.d.R. das Gegenteil.
Wir sollen uns frei machen von jedem Götzendienst, Buße tun und zu Gott umkehren. Die Könige, die Gott gefielen, haben die Götzen vernichtet, aber nicht das Volk umgebracht.
Für mich ergibt sich ein klares Bild. Wenn Gott nicht zwingt, dürfen Christi Nachfolger es schon gar nicht. Der Staat soll jedem seine Religion lassen, aber nicht Vorschub leisten beim Bau von Götzentempeln und die Gesellschaft zu einer götzendienerischen umbauen.
Jesus ließ bei all seiner Liebe und seinem Rettungswillen nie ein Zweifel daran, was am Ende passiert, wenn man ihn, also den wahren Gott ablehnt. Dies kann man u.a. an Johannes 14,6 erkennen aber auch an Markus 16,16:
„Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“
An wen oder was sollen wir glauben? Es heißt weiter:
„Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Wer ist es aber, der die Welt überwindet, wenn nicht, der da glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist?“
(1.Johannes 5,4-5)
Was wird noch über das Überwinden gesagt und warum ist es so wichtig?
„Wer überwindet, soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“
(Offenbarung 3,5)
Wie kommen wir also ins Buch des Lebens? Durch den Glauben an Christus und nicht durch den Glauben an irgendwen oder irgendwas anderes. So wie ich den Vers verstehe, steht jeder von Beginn an in diesem Buch. Durch seinen Wandel und Glauben oder Unglauben kann man aber aus dem Buch getilgt werden.
Was ist die Folge des Austilgens?
„Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl.“
(Offenbarung 20,15)
Fazit: Religionsfreiheit ja. Gott zwingt nicht, und wir dürfen es dann schon gar nicht. Jesus, der Gottes Sohn und Gott selbst ist, lässt aber auch keinen Zweifel daran, dass derjenige, wer ihn ablehnt, verdammt wird. Also sollen wir ihm nachfolgen und das Evangelium in aller Liebe und Frieden den Menschen bringen, nicht mit Gewalt. Wir müssen aber auch deutlich machen, was passiert, wenn man Jesus nicht annimmt, denn er ist der Weg.
Wenn wir nun allen anderen ihre Freiheit lassen, dann lasst sie auch uns! Wenn beispielsweise Muslime um ihres Glaubens Willen verfolgt werden, sollen wir uns als Christen vor sie stellen und die Menschen retten. Aber wir sollen ihnen das Evangelium bringen und sie nicht noch in ihrem Glauben bestärken, als wäre alles gleich, denn dieser bringt ihn den Tod.
Alles im Podcast.