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Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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CPD-Infos Nadav Popplewell - Geiseln für die sich die Welt nicht interessiert
04.05.2024zurück
von Oliver Zielinski / Fokus Jerusalem

Nadav Popplewell - Geiseln für die sich die Welt nicht interessiert






Gerade vom ÖRR, aber auch von anderen Medien wird Israel mehr und mehr kritisiert. Dazu kommt, dass von bestimmten Staaten versucht wird, den Spieß umzudrehen. Israel wird vor denn internationalen Gerichtshof für Menschenrechte geschleift, auch Präsident Netanjahu könnte eine Anklage drohen, weil angeblich Menschenrechte in Gaza verletzt werden und sich Israel nicht liebevoll um die Mörder des 07. Oktober letzten Jahres kümmert. Sich kann keiner genau sagen, ob nicht auch Israel Fehler macht, aber wer hier der Angreifer ist, sollte eigentlich bekannt sein.

Die Berichterstattung wird immer israelfeindlicher, die Bewohner im Gazastreifen rücken immer weiter in den Fokus, aber für die israelischen Geiseln interessiert sich niemand. Daher wollen wir auch einen Beitrag dazu leisten, das grausame Schicksal der Menschen bekannt zu machen.




Nadav Popplewell (52), Kibbutz Nirim

Familie Popplewell stammt ursprünglich aus Wakefield in West Yorkshire aus England. Doch die Popplewells leben bereits seit vielen Jahren in Israel. Damals ließ sich die britische Familie in dem idyllischen Grenzkibbuz Nirim nieder. Die Mutter Channa Perri (79) und ihre beiden Söhne Roi (54) und Nadav leben noch immer in der Kibbuzgemeindschaft. Die Tochter Ayelet, die als Schriftstellerin tätig ist, lebt mit ihrem Gatten und ihren Kindern in einer Gemeinde im Norden Israels.

Nadav Popplewell wird als Familienmensch und Literaturliebhaber beschrieben. Der 52-Jährige, der über eine Sammlung von Hunderten von Science-Fiction-Büchern verfügt, verbringt seine Zeit mit seinen geliebten Neffen oder spielt mit seinen Freunden aus dem Kibbuz Bridge.

Am Morgen des 7. Oktober stürmten bewaffnete Hamasterroristen den Kibbuz Nirim und richteten ein Massaker an. Fünf Menschen wurden ermordet, Dutzende verletzt. Weitere fünf Zivilisten wurden als Geiseln nach Gaza verschleppt. Bei der Hamas-Invasion auf den Süden Israels wurden insgesamt rund 20 Briten, darunter auch Kinder, massakriert oder verschleppt. Die Familie Popplewell war eine dieser Opfer.

An diesem “Schwarzen Schabbat“ machte Ayelets Ehemann sie auf die beunruhigenden Nachrichten aufmerksam, an der Gazagrenze und den umliegenden Grenzgemeinden sei etwas im Gange. Ayelet rief sofort ihre Mutter an und erklärte ihr, sie solle sich sofort zusammen mit ihren Brüdern im Schutzbunker des Hauses einschließen. Channah antwortete noch, die Tür habe kein Schloss. Im gleichen Augenblick hörte Ayelet Männer auf Arabisch Schreien. Die Hamasterroristen hatten das Haus der alten Frau gestürmt.

Ayelet konnte die Terroristen reden hören, dann brach das Telefonat ab. Wenige Minuten später erhielt die Tochter Fotos von ihrem Bruder Nadav und ihrer Mutter Channa – mit einem bewaffneten Terroristen im Hintergrund. Die Nachricht lautete: “Hamas”. Die unmenschlichen Terroristen hatten ihre Opfer fotografiert und schickten Fotos an die Kontakte im Handy der alten Frau. Ein weiteres Foto wurde später auf Channahs Facebook-Seite veröffentlicht. Das Bild dokumentierte sie mit Nadav und einem bewaffneten Hamas-Kämpfer.

Die Terroristen nahmen Oma Channah und ihren Sohn Nadav gefangen und verschleppten die beiden nach Gaza. Roi, der ältere Sohn, wurde bei dem Angriff auf den Kibbuz hinter seinem Haus ermordet. Seine sterblichen Überreste wurden beigesetzt, während sich seine Mutter und sein Bruder in Hamas-Geiselhaft befanden.

“Mein Leben wurde am 7. Oktober in zwei Teile geteilt. In der ersten Nacht war meine ganze Familie verschwunden, dann fanden sie am nächsten Tag die Leiche meines ältesten Bruders und ich verbrachte die Zeit damit, seine Leiche zu identifizieren”, erzählt Ayelet den israelischen Medien. “Jetzt sind alle weg. Meine ganze Familie. Niemand ist mehr da. Von meiner Familie ist nichts mehr übrig.”

Channah wurde am 24.11. im Rahmen eines vorübergehenden Geiselabkommens und Waffenstillstandes aus der Gefangenschaft in Gaza entlassen. Doch das Abkommen, das von Katar und den Vereinigten Staaten zwischen der Hamas und Israel ausgehandelt wurde, beinhaltete nur die Freilassung von Frauen und Kindern – Männer, jung und alt, blieben zurück. So hat Channa ihren Sohn Nadav in Gaza zurücklassen müssen. Channah und Nadav wurden während ihrer gesamten Gefangenschaft in einem Tunnel unter Gaza zusammengehalten. Weiter berichtete die 79-Jährige, ihr Nadav habe während seiner Gefangenschaft bereits sehr viel Gewicht verloren. Dazu leide Nadav an Diabetes und Asthma und benötige dringend Medikamente und Inhalatoren.

Nachdem Channah aus der Hamas-Gefangenschaft befreit wurde, erfuhr die 79-Jährige vom Tod ihres ältesten Sohnes Roi. Gleich nach ihrer Befreiung besuchte sie das Grab ihres geliebten Kindes.

In einem Interview mit der Daily Mail berichtet Ayelet, ihre Mutter könne das Begräbnis eines weiteren Sohnes nicht ertragen.

Am 1.4.2024 „feierte“ Nadav seinen 52. Geburtstag in Hamas-Gefangenschaft. Er hatte nicht das Privileg, den besonderen Moment mit seinen Liebsten zu teilen.

Nadav, wir beten für Deine Rückkehr.
(Quelle: Fokus Jerusalem)


Die Opfer fotografieren und an alle ihre Verwandte schicken. Wie grausam kann man eigentlich sein? Über diese Verbrecher wird immer hierzulande immer wohlwollender berichtet. Bitte betet alle mit, dass die verbliebenen Geiseln überleben und freikommen.












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