CPD-Infos

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Themen

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Menü
  
Mediathek
  
Die Briefe
   Themen

Christentum und Politik



CPD-Infos Israelfeind Ernst Wolff holt zum Schlag gegen Jesus aus
02.04.2024zurück
von Oliver Zielinski

Israelfeind Ernst Wolff holt zum Schlag gegen Jesus aus



(Quelle: X)



Journalist und Buchautor Ernst Wolff hat in so manchen Interviews seinen Sachverstand unter Beweis gestellt. In einem Gespräch mit Krissy Rieger vor wenigen Tagen schilderte er u.a. den desolaten Zustand unserer Regierung. So richtig und wichtig seine Aussagen über die Grüne Kriegstreiberei sind, so falsch sind sie aber in Bezug auf Israel, und so unerträglich ist die oben zu sehende Entgleisung auf X.

In seinem unqualifizierten Tweet ruft er dazu auf, aus der Geschichte zu lernen. Anscheinend ist er der Meinung, dass die Israelis Besetzer in einem palästinensischen Staat sind und die Hamas eine Art Befreiungsarmee. Dabei leugnet er die Wahrheit der Bibel und verdreht die Realität in doppelter Hinsicht, denn zum einen versucht Israel nur die Kontrolle über sein eigenes Staatsgebiet zurückzugewinnen und Terroristen unschädlich zu machen, und zum anderen war und ist Jesus nun etwas völlig anderes, als er schreibt.

Sicher gibt es immer Sachverhalte, die vor der Öffentlichkeit verborgen werden. So wirft er der israelischen Regierung und deren Geheimdienst vor, über den bevorstehenden Angriff der Hamas Bescheid gewusst zu haben, siehe hier. In der Regel muss man immer davon ausgehen, dass uns nur halbe Wahrheiten erzählt werden. Seine Theorie kam ja schon zu Beginn des Angriffskriegs gegen Israel auf. Was auch immer die Wahrheit ist – Fakt ist aber auch, dass Israel seit Jahrzehnten von seinem eigenen Staatsgebiet aus von Terroristen, die es auslöschen wollen, angegriffen wird. Wolff schein auch zu übersehen, dass die Hamas bereits einen großen Sieg errungen hat, weil der gutmenschliche Westen genau das tut, was sie wollen. Die tatsächlich friedlichen Zivilisten sind zu bedauern, aber Israel hat kaum eine andere Wahl, als das zu tun, was sie gerade machen.

Viel schlimmer ist aber die Lüge, die er über Jesus Christus verbreitet. Der offenkundige Unglaube – alles andere würde mich bei dieser Aussage wundern – ist hier mit enormer Unkenntnis über die Geschichte gepaart. Anders ist nicht zu erklären, wie jemand auf die Idee kommen kann, dass Jesus palästinensischer Revolutionär war, der sich gegen Rom aufgelehnt hat.

Selbst der ungläubigste Atheist weiß, dass es nie einen größeren Pazifisten als Jesus Christus gegeben hat. Ebenso klar ist, dass Jesus in den jüdischen Stamm Juda hineingeboren wurde, somit also Jude war. Unabhängig von all dem hinkt vor allem der Vergleich in Bezug auf die Kreuzigung. Wenn es nach den Römern in Person von Pilatus gegangen wäre, hätte man Jesus freigelassen. Pilatus hatte sich dem Druck gebeugt und jemanden töten lassen, an dem er keine Schuld finden konnte. Ein klarer Beweis für die Wahrheit der Bibel, denn es musste so kommen. Bei jedem anderen wäre der Prozess wohl anders ausgegangen.

Die Revolutionäre in seinem Vergleich sind offenbar die Hamas, die sich gegen die israelische Besatzungsmacht wehren. Damit verdreht er nicht nur die Tatsachen, er legitimiert geradezu den Angriff durch eine Organisation, welche eine völlige Vernichtung und Vertreibung der Juden aus deren Land anstrebt, ungeachtet des barbarischen Vorgehens der Hamas, welche über tausend Todesopfer forderte, von den Geiseln mal ganz abgesehen.

Mit dieser schändlichen Verdrehung der historischen Tatsachen stellt Ernst Wolff Jesus Christus in eine Reihe mit barbarischen Terroristen. Dabei stelle ich mir die Frage, was er eigentlich damit aussagen will. Ist es einfach nur Unglaube und Unkenntnis? Was aber immer auch dahintersteckt, er bläst in das gleiche Horn wie fast die gesamte Welt. Die meisten Staaten bekämpfen Israel in ihrem Hass auf das Volk Gottes, die anderen stellen sich scheinheilig an Israels Seite, tun aber nichts, um zu helfen.












Eure Meinung zu dem Thema und Kommentar