Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Psalm 23

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

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CPD-Infos Barmherzigkeit kostet den etwas, der sie ausübt
03.01.2026zurück
von Oliver Zielinski

Barmherzigkeit kostet den etwas, der sie ausübt


Vor einigen Wochen kam mir das Thema für den heutigen Podcast in den Sinn. „Barmherzigkeit kostet den etwas, der sie ausübt.“ Gottes Wort ist voll von Barmherzigkeit, und es ist eine Zentrale Eigenschaft Gottes. Warum aber ist das ein so wichtiges Thema und warum dürfen wir daran nicht vorbeilaufen?




Folgenden Vers habe ich mir für den heutigen Podcast herausgesucht:„Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“
(Lukas 6,36)

Wir sollen Barmherzig sein, wie es auch unser Vater im Himmel ist. Aber was heißt das? Dazu habe ich heute drei Punkte mitgebracht.

Was ist Barmherzigkeit?

Wie äußert sich Gottes Barmherzigkeit?

Aufforderung zur Barmherzigkeit.


1. Was ist Barmherzigkeit?

Barmherzigkeit ist nicht einfach nur Mitleid, denn geäußertes Mitleid oder Mitgefühl nützt dem Betroffenen erstmal nichts. Das Gefühl sollte aber in uns ausgelöst werden, wenn wir großes Leid sehen. So hat auch Jesus Mitgefühl gezeigt, als er zum Grab des verstorbenen Lazarus kam. Er ist aber nicht beim Mitgefühl stehengeblieben, sondern hat Barmherzigkeit geübt.

„Als Jesus sah, wie sie weinte und wie auch die Juden weinten, die mit ihr kamen, ergrimmte er im Geist und erbebte und sprach: Wo habt ihr ihn hingelegt? Sie sprachen zu ihm: Herr, komm und sieh! Und Jesus gingen die Augen über (Jesus weinte (Elberfelder)).
“(Johannes 11,33-35)

Jesus zeigte Mitgefühl, aber half auch, indem er Lazarus auferweckte. Das ist Barmherzigkeit. Nicht nur Mitgefühl zeigen, sondern auch helfen. Das ist es, wozu uns die Bibel auffordert.

Ein weiteres Beispiel, wie das aussehen kann, gibt uns die Bibel im Gleichnis mit dem barmherzigen Samariter in Lukas 10,30-35. Gerade das es ein Samariter ist, wird auch im letzten Punkt wichtig, wo die Frage aufgeworfen wird, gegenüber wem wir barmherzig sein sollen.

Samariter waren bei den Juden nicht sehr geachtet. Es ist deshalb umso erstaunlicher, dass die Pharisäer nicht helfen, aber der Samariter.


2. Wie äußert sich Gottes Barmherzigkeit?

Jesus, der Gottes Sohn ist aber eben auch Gott selbst, hat seine Barmherzigkeit an vielen Stellen der Bibel gezeigt. Einige Beispiele sind:

Die Heilung des Blindgeborenen
Die Heilung am Teich Bethesda
Das o.g. Beispiel des Lazarus
Die Brotvermehrung …

Die größte Barmherzigkeitstat, war aber der Tod Jesu Christi am Kreuz. Um unserer Sünden wegen müssten wir alle in die Verdammnis gehen. Ewige Qual in der Hölle. Sünder sind wir alle, da dürfen wir uns nichts vormachen, denn die Bibel sagt ja:

„Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.“
(1.Johannes 1,8)

Es reicht die kleinste Sünde, und sie ist unser Tod, denn vor Gott kann keine Sünde bestehen.

Weil wir aber nicht sündlos sein können und Gott uns trotzdem retten will, hat er durch seinen Sohn die Schuld auf sich selbst genommen und für uns am Kreuz die Strafe getragen. Jeder, der das dankbar annimmt und an Jesus glaubt, kommt nicht ins Gericht. Für ihn wurde schon bezahlt, so ist er frei und bekommt das ewige Leben bei Gott anstatt der Verdammnis in Gottesferne.

Damit ist auch die Bedeutung von Johannes 16,8-9 klar.

Jesus spricht: „Und wenn er (der Tröster) kommt, wird er der Welt die Augen auftun über die Sünde und über die Gerechtigkeit und über das Gericht; über die Sünde: dass sie nicht an mich glauben;“
(Johannes 16,8-9)

Über Taten – auch wenn sie noch so gut sind – können wir nichts erreichen. Allein durch den Glauben an Jesus Christus sind wir gerettet und von der Sünde freigesprochen. Deshalb ist es auch Sünde, nicht an ihn zu glauben, denn aus dem Glauben sollen gute Werke kommen, aber gerettet werden wir nur durch den Glauben und können uns nicht rühmen. Wir können nicht sagen, dass wir gerettet sind, weil wir so oder so leben.


3. Aufforderung zur Barmherzigkeit.

An dem, was Gott für uns getan hat, damit wir nicht verloren gehen, erkennen wir, dass er alles getan hat, um uns zu retten. Seine Barmherzigkeit hat ihn nicht nur etwas gekostet, sondern alles, nämlich sein Leben.

Mindestens in den meisten Fällen wird tätige Nächstenliebe, also Barmherzigkeit demjenigen etwas kosten, der sie ausübt, aber genau dazu fordert Jesus in der Bergpredigt auf. Dem Samariter kostete es u.a. auch was. Er hat für den Verletzten bezahlt und sein Vorhaben unterbrochen.

Lässt du dich auf deinen Wegen auch von Gott unterbrechen? Auch ich muss mich da immer wieder hinterfragen.

Wir sollen aber nicht nur gegenüber unseren Nächsten, unseren Freunden und unseren Bekannten barmherzig sein, sondern auch gegenüber unseren Feinden, denn Jesus sagt ganz klar:

„Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, was tut ihr Besonderes? Tun nicht dasselbe auch die Heiden?“
(Matthäus 5,47)

Oder auch hier

„Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und bittet für die, die euch verfolgen“
(Matthäus 5,44)

Wir sollen auch unsere Feinde lieben, denn Jesus ist ja auch für uns gestorben, als wir noch Gottlose waren.

Alle, die ihr das vielleicht hört und nicht an Jesus Christus glaubt, solltet wissen, dass ihr noch verlorene Feinde seid. So will ich euch dazu aufrufen, nach Christus zu fragen, damit er sich finden lässt und ihr gerettet werdet.

Alle anderen, wie auch ich selbst, sollten sich immer daran erinnern und wir müssen uns immer wieder hinterfragen, wie es denn mit unserer Nächstenliebe und mit unserer Feindesliebe aussieht.

Wollen wir uns lieber rächen und weisen unsere Feinde zurück oder tun wir ihnen Gutes, wie es gefordert ist?

So seit Gott anbefohlen.

Alles im Podcast.