Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde. Du salbest mein Haupt mit Öl und schenkest mir voll ein.Gutes und Barmherzigkeit werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.
Erst wird Nichtmuslimen das Schweinefleisch an öffentlichen Einrichtungen weggenommen, und jetzt soll es gleich ganz „Halal“ sein. Für Aufsehen gesorgt hat eine Gesamtschule in Gelsenkirchen-Erle, die ab diesem Schuljahr nur noch Halal- Essen anbieten wird.
Was bedeutet das für Christen? Dürfen oder sollten wir Fleisch essen, dass nach islamischen Recht geschlachtet wurde?

In einem Artikel von Welt vom 30.07.2025 heißt es:
„Alles außer Schwein darf auf den Teller, andere Tiere müssen ausbluten und aus muslimischen Schlachtereien stammen.“
Angeboten wird das Essen vom türkisch geführten Caterer „Muttis Küche“, der inzwischen neun Schulen in Gelsenkirchen beliefert. Chefin Canan Celebi versteht die Aufregung nicht. „An vielen Schulen, an denen wir tätig sind, wurde schon lange vor uns auf Schweinefleisch verzichtet“, teilte sie auf WELT-Anfrage in einer schriftlichen Stellungnahme mit. „Neu ist nur, dass wir offen sagen: Einige unserer Speisen sind halal-zertifiziert.“
Es muss also davon ausgegangen werden, dass all diese Schulen nur noch „halal“ anbieten. Sicher sagen kann ich das nicht, aber die Schlussfolgerung liegt ja nahe.
Was ist aber an „halal“ für Christen so problematisch. Die Praxis des unbetäubten Ausblutens ist nicht das eigentliche Problem. Die Aargauer Zeitung erklärt in ihrem Artikel vom 06.08.2016, worum es bei „halal“ geht:
„Diese Praxis wird Schächten genannt und wird auch im Judentum praktiziert (koschere Fleischzubereitung). Beim Schächten nach allgemeinen Halal-Regeln des Islams ist es zwingend, dass bei jedem Tier ein kurzes Gebet oder mindestens der Name Allahs ausgesprochen wird. Erfolgt die Schlachtung maschinell, so reicht es, dies beim Drücken des Startknopfes zu tun.“
Was sagt die Gottes Wort?
„Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen.“
(1.Korinther 8,4)
Das eigentlich unproblematische bringt aber zwei Probleme mit sich, auf die Paulus eingeht.
1. Das Gewissen, des Schwachen.
2. Wem eigentlich wirklich geopfert wird, wenn es nicht für den einen Gott ist.
Vor Gott ist es egal, was wir essen, denn wir sind nicht besser oder schlechter, wenn wir essen oder eben nicht, aber das können wir nicht ohne Bedenken tun.
„Seht aber zu, dass diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zum Anstoß wird!“
(1.Korinther 8,9)
Paulus geht es um die Bekehrten, die vorher Götzendiener waren und Anstoß nehmen, wenn sie einen Christen Götzenopferfleisch essen sehen. Sie könnten ermutigt werden, auch das Fleisch zu essen, aber mit schlechtem Gewissen, und dann ist es Sünde. Durch deine Freiheit käme er zu Fall. Wir würden uns aber so an ihm versündigen, wie auch Römer 14, Vers 15 sagt. Das ist bei dem sogenannten „halal“-Fleisch heute ebenso möglich, wenn ein ehemaliger Moslem einen Christen dieses Fleisch essen sieht
. „Was will ich nun damit sagen? Dass das Götzenopfer etwas sei? Oder dass der Götze etwas sei? Nein, sondern was man da opfert, das opfert man den Dämonen und nicht Gott. Ich will aber nicht, dass ihr mit den Dämonen Gemeinschaft habt.“
(1.Korinther 10,19-20)
Es ist hier nur ein kurzer Teil zu sehen. Es geht hier darum, dass wir nicht am Tisch des HERRN sitzen sollen und am Tisch der Dämonen. Wer hier also Unsicherheiten hat, sollte einmal das Kapitel lesen.
Der Götze ist nichts, aber wir dürfen uns nicht mit ihm gemein machen, denn die anderen meinen, dass er was wäre. Paulus redet davon, dass das den Götzen Geopferte, eigentlich den Dämonen geopfert ist. Ich verstehe es so:
Der Teufel hat kein Problem, wenn Menschen einen Glauben haben und diesen auch ausüben. Es darf aus seiner Perspektive natürlich nur nicht der eine allmächtige Gott sein. Es darf nicht Jesus Christus sein, denn durch diesen Glauben an den einen wahren Gott werden wir gerettet. Durch Unglauben oder den Glauben an einen Götzen gehen wir verloren, wie auch der Widersacher verloren ist. Er ist gefallen und kann sich nicht mehr retten, will aber so viele wie möglich mit in sein Verderben reißen.
Denn das Gastmahl im Altertum fand oft im Tempel statt. Das Fleisch war meistens oder immer Götzenopferfleisch, das war jedem bekannt. Deshalb sollten auch die Starken nicht teilnehmen, die wussten, dass der Götze nichts ist, denn es ging hier nicht nur um den Schwachen, dessen Gewissen befleckt wird, sondern auch um den Starken im Gewissen selbst, der keine Gemeinschaft mit dem Tisch der Dämonen haben soll.
„Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das esst, und prüft es nicht um des Gewissens willen. Denn »die Erde ist des Herrn und was darinnen ist« Wenn euch einer von den Ungläubigen einlädt und ihr wollt hingehen, so esst alles, was euch vorgesetzt wird, und prüft es nicht um des Gewissens willen. Wenn aber jemand zu euch sagen würde: Das ist Opferfleisch, so esst nicht davon, um desjenigen willen, der es gesagt hat, und um des Gewissens willen. Ich rede aber nicht von deinem eigenen Gewissen, sondern von dem des andern. Denn warum sollte ich meine Freiheit beurteilen lassen vom Gewissen eines andern?“
(1.Korinther 10,25-29)
Was also frei verkauft wird, da brauchen wir nicht nachzuforschen, genauso, wenn wir irgendwo eingeladen sind. Wenn dieser aber anzeigt, dass es Götzenopferfleisch / Halal ist, sollen wir nicht essen.
Ich verstehe das für unsere heutige Zeit so: Gehe ich Fleisch kaufen, dass nicht als Halal gekennzeichnet ist, brauche ich mir keine Sorgen zu machen. Ist aber bekannt, dass das Fleisch Halal ist, darf ich nicht essen. Das gilt also dann, wenn ich eingeladen bin und jemand es sagt als auch dann, wenn es bekannt ist, weil beispielsweise irgendwo angeschlagen ist, dass das Fleisch Halal ist oder es allgemein bekannt ist wie bei der Gesamtschule in Gelsenkirchen. Wir sollen uns nicht von den Anderen beurteilen lassen. Ich denke aber auch an ehemalige Moslems, die vielleicht in ihrem Gewissen beschwert werden, wenn sie uns solches Fleisch essen sehen und wissen, dass es einem Götzen geweiht ist. Wir sollen uns hier aber auch bekennen und zeigen, dass wir mit solchen Dingen nichts zu tun haben wollen.
Wenn wir da, wo es öffentlich bekannt ist, dass es sich um Halal-Fleisch handelt, ablehnen, um Gott damit zu ehren, so grenzen wir uns klar ab und sagen, dass wir mit Götzenopfer nichts zutun haben wollen. Handeln wir anders und stellen unsre Freiheit in den Vordergrund, kann leicht passieren, was Paulus in Römer Kapitel 14 sagt:
„Ich weiß und bin gewiss in dem Herrn Jesus, dass nichts unrein ist an sich selbst; nur für den, der es für unrein hält, für den ist es unrein. … Wer aber zweifelt und dennoch isst, der ist schon verurteilt, denn es kommt nicht aus dem Glauben. Was aber nicht aus dem Glauben kommt, das ist Sünde.“
(Römer 14,14 und 23)
Die Zeit ist heute aber auch etwas anders. Damals waren die Christen noch ganz neu und wenige. Die Götzen waren der Standard. Heute, jedenfalls in Deutschland, sind wir eigentlich ein christliches Land. Seit Jahrzehnten bringen aber andere ihren Götzen mit, und wie an der Schule in Gelsenkirchen, an dem Vorhaben, den Schriftzug an der Humboldt-Universität zu entfernen und verschiedenen anderen Dingen zu sehen ist, wird der islamische Götze immer mehr in den Vordergrund gestellt. Das Christentum wird immer mehr zurückgedrängt. Aus falscher Rücksicht sog. Toleranz heraus wird nicht nur ihnen das angeboten, was sie ihrem Glauben gemäß haben wollen, sondern auch unsere Kultur und unser Glaube angegriffen. Wenn wir hier bedenkenlos mitmachen, zeigen wir ihnen, dass sie ihren Götzen weiter verbreiten dürfen und wir ihre Gebräuche und ihr Götzenopferfleisch bedenkenlos annehmen. Hier halte ich ein Bekenntnis zu Christus für dringend geboten. Hier müssen wir besonders zeigen, dass wir mit den Dämonen nichts zutun haben wollen und sie völlig und entschieden ablehnen.
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